Interviews

Greta Hessel mit Jean Baudrillard. Er galt als einflussreicher, aber auch umstrittener Vertreter des postmodernen Denkens.

budrillardBaudrillard studierte zunächst Germanistik an der Sorbonne in Paris. Von 1958 bis 1966 war er Deutschlehrer an einer französischen Oberschule. Zugleich betätigte sich Baudrillard als Literaturkritiker und Übersetzer (Friedrich Hölderlin, Bertolt Brecht, Peter Weiss) und studierte Philosophie und Soziologie an der Universität Paris-Nanterre. 1968 promovierte er dort mit der Arbeit Le Système des Objets („Das System der Dinge“), die von Henri Lefebvre betreut wurde. Im gleichen Jahr übernahm er einen Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Paris-Nanterre. Von 1966 bis 1970 unterrichtete Baudrillard als Maître Assistant und von 1970 bis 1972 als Maître de Conférences en Sociologie in Paris und erlebte dabei in Nanterre den Mai 68.1976 erschien sein Hauptwerk Der symbolische Tausch und der Tod, das sich unter anderem auf Gedanken von Georges Bataille bezog und selbst bald ein zentrales philosophisches Werk der Postmoderne darstellte. Quelle: http://de.wikipedia.orgJean Baudrillard (* 20. Juli [1] 1929 in Reims; † 6. März 2007 in Paris) war ein französischer Medientheoretiker, Philosoph und Soziologe.

 

Prof. Dr. Wiebrecht Ries

Studium in Basel und Heidelberg; 1967 Promotion in Basel; 1974 Habilitation in Hannover; seit 1978 Professor an der Universität Hannover
LEHRGEBIETE: Philosophie allgemein, Schwerpunkte: Geschichte der Philosophie, besonders der Antike, Ästhetik und Hermeneutik.                      FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE: Philosophie der Antike (Platon), Nietzsche, Ästhetik der Moderne.

Die aus der kritischen Studienausgabe kommentierte Auswahl ist ein Brevier, das im Gegensatz zu anderen in eine weitgehend unbekannte Welt Nietzsches entführen will; eine Welt, in der das Licht des Südens sich mit dem Dunkel der griechischen Tragödie vermählt. Nicht vertraute Texte, sondern kaum gehörte oder nur flüchtig wahrgenommene Stellen aus Nietzsches Werken stehen im Mittelpunkt. Behutsam soll an ihnen gezeigt werden, dass hinter den wechselnden weltanschaulich motievierten und verzerrten Bildern Bildern von Friedrich Nietzsche als eines „mit dem Hammer“ philosophierenden Zerstörers der geistigen Tradition ein anderer Nietzsche zu entdecken ist: ein virtuoser Sprachzauberer, ein auf unbekannte Kontinente der Welt- und des Menschseins Neugieriger, ein im suchender und vieles andere mehr. Dazu bedarf es aber der Anstregung, die zahlreichen ideologischen Nietzsche-Bilder zu vergessen und statt ihrer erst einmal ganz auf den unverwechselbaren „klang“ der dargebotenene Texte hinzuhören. Im einfühlsamen Nach-denken des in ihnen Gedachten öffnet sich ein Weg zum Sehen dessen, was an Nietzsche „unbekannt“ geblieben ist: seine einzigartige Gestalt „von zarter und ehrwürdiger Tragik“ deren Leiden, die Schwermut, in einem „Seelendrama“gründet, auf welches viele der in diesem Buch vorgestellten Texte beständig hindeuten.              Hg:. Wiebrecht Ries, Universität Hannover, Juni 2000

Ästhetik: Prof. Dr. Dr. med Werner L. Mang:

Greta Hessel im Gespräch mit Prof. Mang über Hintergründe und Auswirkungen von Schönheitsoperationen.

4MP859 Digital Camera…Das Problem ist, dass es heute keine Philosophen mehr gibt, die neue Werte geben. Der Isalm beispielsweise hat gefestigte Werte. Die Bibel ist verwässert, die christliche Kultur am Scheideweg angekommen. Durch die Veränderung der Persönlichkeit greifen wir fast in die Schöpfung ein. Wir brauchen Gutachter, Philosophen, die sich nicht dem Zeitgeist unterwerfen. Wir brauchen keine Barbiepuppen und Floridagesichter, die alle gleich aussehen, die gleiche Nase haben, mit aufgesprizten Lippen und aufgepumpten Busen heraumlaufen. Meine Philosophie ist, dass der Mensch heute immer älter wird und diese Zeit aber auch vital und geistig fit sein möchte. Er braucht nicht mit Hängebäckchen herumzulaufen – ich nenne das Wohlfühlchirugie – das ist Lebenshilfe mit dem Skalpell, aber ich bin gegen die Veränderungschirugie.

Wirtschafts-Ethik: Greta Hessel  traf sich mit Roland Mack im Hotel El Andaluz, EUROPA-PARK und philosophierte mit ihm über Wirtschaft, Erfolgsstrategien und Ethik.
…. Meine Arbeit stellt meine Priorität dar. Es bedarf der täglichen Herausforderung. Immer bin ich präsent, zugleich frage ich mich auch: Wo ist das Maß der Präsenz?…

Königliche Lebensphilosophie:

Greta Hessel philosophierte mit der Fürstin Sayn zu Wittgenstein Sayn im Schloss Sayn in Sayn.

Im Garten der Schmetterlinge: …“ Ich liebe das Natürliche, die Philosophie, die Gesundheit und bewußtes Leben, meine Familie, dazu genug Schlaf, viel Wasser, Kräutertee, gesundes Essen, mediterrane frische Küche und viel Olivenöl.“